Jägerprüfung in Hamburg

Neben dem Prüfungsort Bayern bieten wir auch Prüfungen in Hamburg an.

Die Prüfung in Hamburg besteht ebenso aus einem schriftlichen Teil, einem mündlich-praktischen Teil sowie einer Schießprüfung.

1. schriftlicher Teil

Aus 6 Fachgebieten müssen je 15 Fragen beantwortet werden.

Zum Bestehen der Prüfung müssen in jedem Sachgebiet mindestens acht Fragen richtig beantwortet sein.

Die 6 Fachgebiete teilen sich auf in:

1. Waffentechnik, Führung von Jagd- und Faustfeuerwaffen (Grundbegriffe der Jagdwaffenkunde und Jagdmunition, Ballistik, Jagdoptik), Handhabung und Pflege von Jagdwaffen und Fanggeräten, wichtige Vorschriften über den Umgang mit Waffen und Munition sowie über Notwehr und Notstand,
2. Kenntnis der Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, Wildbiologie (insbesondere Erkennungsmerkmale, Verhaltensweisen und Lebensräume der wichtigsten heimischen Wildarten, Ansprechen des Wildes, Erkennen und Bekämpfen von Wildseuchen und Wildkrankheiten),
3. Jagdbetrieb und jagdliche Praxis (insbesondere Aufstellung von Abschussplänen, Behandlung des erlegten Wildes unter Berücksichtigung der hygienisch erforderlichen Maßnahmen, Beurteilung der gesundheitlich unbedenklichen Beschaffenheit des Wildbrets, insbesondere auch hinsichtlich seiner Verwendung als Lebensmittel, Wildschadensverhütung),
4. Jagdhundehaltung und –führung,
5. Wildhege, Naturschutz und Artenschutz (Grundlagen des Tier- und Pflanzenartenschutzes, des Biotopschutzes und der Ökologie, Hegemaßnahmen einschließlich Biotopverbesserung und Reviergestaltung, Land- und Waldbau), Naturschutz- und Landschaftspflegerecht,
6. Jagdrecht, Waffenrecht, Tierschutzrecht, Wildbrethygieneverordnungen, Waldrecht, jagdrechtlich relevante Vorschriften des Wasserrechts und verwandter Rechtsbereiche.

2. mündlich-praktischer Teil

Im mündlichen Teil werden die Sachgebiete nochmals geprüft.

Die Prüfung soll je Sachgebiet und Bewerber nicht länger als 10 Minuten dauern.

3. Schießprüfung

Beim Flintenschießen sind nach Festlegung durch den Prüfungsausschuss in jagdlicher Gewehrhaltung zehn bewegliche Ziele (Wurftauben-Trap oder Skeet- oder Kipphasen) zu beschießen.

Beim Büchsenschießen sind fünf Schüsse stehend angestrichen auf die Rehbockscheibe des Deutschen Jagdschutzverbandes und fünf Schüsse Anschlag liegend frei auf die Fuchsscheibe des Deutschen Jagdschutzverbandes abzugeben.

Die Schießprüfung ist bestanden, wenn

1. beim Flintenschießen mindestens drei Wurftauben oder fünf Kipphasen getroffen und
2. beim Büchsenschießen mindestens fünfzig Prozent der größtmöglichen Ringzahl erzielt worden sind.

 

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Kontakt

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